Uwe Herbrig wurde als Chef der Jugend im Amt bestätigt

Kreisjugendausschuss: Gelebtes Fair-Play ist dem Wiehler ein großes Anliegen.

Die 46 Vereins- und 11 Kreisvertreter sprachen Uwe Herbrig uneingeschränkt das Vertrauen aus und bestätigten ihn in seinem Amt als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses im Fußball Kreis Berg. Mit seiner vertrauten Crew wird er für weitere drei Jahre seine Arbeit fortführen.

Uwe Herbrig wurde als Chef der Jugend im Amt bestätigt

Herbrig machte allerdings deutlich, dass sich der Respekt und der Umgang der Vereine untereinander sowie mit dem Kreis-Verantwortlichen verbessern müsse. „Wir können nur dann eine Vorbildfunktion einnehmen, wenn wir Fair-Play vom Funktionär über den Trainer bis hin zu den Kindern und Jugendlichen vorleben“, so der Vorsitzende.

Der Kreisvorsitzende Rolf Müller stellte in seiner Begrüßung eine interessante Rechnung auf. Die anwesenden Vereine leisten umgerechnet auf die rund 600 Jugendmannschaften, die es im Kreisgebiet gibt, stolze 480 000 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit im Jahr. Eine beeindruckende Zahl, die man mit Geld nicht aufwiegen könne. Er dankte auch der Kreissparkasse Köln, die künftig den Kreispokalwettbewerb der Junioren mit jährlich 1500 Euro sponsert und so die Kosten für die Medaillen abdeckt. Rolf Müller mahnte aber auch: „Die Vereine müssen mehr auf die Ganztagsschulen und die Kindergärten zugehen. Wir müssen den Sport wieder attraktiv für diese Zielgruppe machen“.

Sebastian Knauth, Vertreter des Fußballverbandes Mittelrhein im Verbandsjugendausschuss, berichtete von der Pilotstudie und der Einführung der optimalen Torhöhen für F-Junioren in diesem Jahr, die vielen erworbenen DFB-Trainer-C-Lizenzen in Kompaktlehrgängen sowie die konsequente Einbindung des Themas Kinderschutz in Trainerlehrgängen. “Ich appelliere an alle, weitere Angebote und Möglichkeiten in den Vereinen für Kinder- und Jugendliche zu schaffen“, so Sebastian Knauth. Unter der Überschrift: „Einfach Fußball“ stellte der FVM-Abgesandte das Motto des FVM-Verbandsjugendtags 2019 mit den folgenden Zielen vor: Es soll der Fußball in den Mittelpunkt aller Anstrengungen gesetzt werden. Verwaltungsaufgaben sollen minimiert und/oder vereinfacht werden. Zudem sollen kindgerechte Spielangebote geschaffen werden, um bei den Jüngsten eine dauerhafte Begeisterung für den Fußball zu entfachen.

Nach gut einer Stunde waren die Wahlen in Rekordzeit abgeschlossen. Als Vertreter von Herbrig und Beauftragter für den Spielausschuss wurde Tim Wessels wiedergewählt. Beauftragter für den Mädchenfußball bleibt Karl Fassbender und als Schulfußball- und Kindergartenbeautragter wurde Holger Plum neu in den Ausschuss gewählt.

Als Beisitzer wurden Ernst Gondolf, Yannik Kremer Urrea, Thomas Engelberth, Leon Küsters und Lutz Kroppen im Block gewählt. Als Vertreter der Jun- gen Generation sind Viola Funke und Luke Eßer mit dabei. Als Vorsitzender des Jugendsportgerichts geht Fabian Baldauf schon in seine vierte Amtszeit in Folge und kann so auf fast ein Jahrzehnt Erfahrung in diesem sensiblen Bereich zurückgreifen. Als Beisitzer, bzw. Einzelrichter wurden Klaus Höffgen, Gerd Biemann, Lars Petruck, Frank Schoepe und Christian Will ebenfalls im Block gewählt. Als Vertreter der Jungen Generation ist Thanus Pathmalin- gam dazu gekommen. Auch die Delegierten für die Verbandstage beim FVM und WFV wurden einstimmig gewählt. Anträge gab es keine und auch der Punkt Verschiedenes war nicht besetzt. Offiziell muss der Vorsitzende des Kreisjugendausschusses nun noch auf dem Kreistag am 8. April bestätigt werden, doch das sollte eine Formsache sein.

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